Kleve

NW
Nordrhein-Westfalen Kleve PLZ 47533 53.094 Einwohner
Grundsteuer A 374 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 635 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +99 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05154036

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Kleve berechnen
Auf einen Blick

So steht Kleve im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 635 % liegt Kleve auf Platz 268 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Kleve liegt 76 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Kleve

Von den 16 Gemeinden im Kreis Kleve hat Kleve den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 607 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 471 % auf 635 % gestiegen (+164 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 536 %).

Rechenbeispiel für Kleve

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kleve 635 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 76 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 381,00 € im Jahr bzw. 95,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 635 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 635 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kleve.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kleve

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 217 % 471 % –
2023 (vor der Reform) 254 % 493 % +22 %
2024 (vor der Reform) 259 % 501 % +8 %
2025 374 % 536 % +35 %
2026 – 635 % +99 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kleve

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kleve

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Rees 21.446 743 % 2026
2 Kevelaer 28.215 729 % 2026
3 Emmerich am Rhein 31.736 671 % 2025
4 Kalkar 14.467 656 % 2025
5 Goch 34.825 642 % 2025
6 Wachtendonk 8.154 639 % 2026
7 Kleve 53.094 635 % 2026
8 Rheurdt 6.350 630 % 2025
9 Geldern 34.953 618 % 2025
10 Issum 12.449 588 % 2026
11 Bedburg-Hau 13.634 587 % 2026
12 Kerken 13.042 587 % 2026
13 Uedem 8.084 532 % 2025
14 Weeze 12.364 525 % 2026
15 Kranenburg 11.101 476 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kleve

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kleve?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kleve bei 635 %, für die Grundsteuer A bei 374 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Kleve hoch?

Mit 635 % liegt Kleve auf Platz 268 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kleve den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 471 % auf 635 % gestiegen (+164 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 536 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kleve?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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