Grundsteuer-Hebesatz Bedburg-Hau
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Bedburg-Hau (Kleve) in Nordrhein-Westfalen.
Bedburg-Hau
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05154004
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Bedburg-Hau im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 587 % liegt Bedburg-Hau auf Platz 315 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Bedburg-Hau liegt 124 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Kleve
Von den 16 Gemeinden im Kreis Kleve hat Bedburg-Hau den 11.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 607 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 587 % gestiegen (+108 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 478 %).
Rechenbeispiel für Bedburg-Hau
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bedburg-Hau 587 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 124 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 352,20 € im Jahr bzw. 88,05 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 587 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 587 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bedburg-Hau.
Hebesatz-Entwicklung in Bedburg-Hau
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 247 % | 479 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 254 % | 493 % | +14 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 501 % | +8 % |
| 2025 | 286 % | 478 % | -23 % |
| 2026 | – | 587 % | +109 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kleve
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Kevelaer | 28.215 | 729 % | 2026 |
| 3 | Emmerich am Rhein | 31.736 | 671 % | 2025 |
| 4 | Kalkar | 14.467 | 656 % | 2025 |
| 5 | Goch | 34.825 | 642 % | 2025 |
| 6 | Wachtendonk | 8.154 | 639 % | 2026 |
| 7 | Kleve | 53.094 | 635 % | 2026 |
| 8 | Rheurdt | 6.350 | 630 % | 2025 |
| 9 | Geldern | 34.953 | 618 % | 2025 |
| 10 | Issum | 12.449 | 588 % | 2026 |
| 11 | Bedburg-Hau | 13.634 | 587 % | 2026 |
| 12 | Kerken | 13.042 | 587 % | 2026 |
| 13 | Uedem | 8.084 | 532 % | 2025 |
| 14 | Weeze | 12.364 | 525 % | 2026 |
| 15 | Kranenburg | 11.101 | 476 % | 2025 |
| 16 | Straelen | 16.454 | 447 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Bedburg-Hau
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bedburg-Hau?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bedburg-Hau bei 587 %, für die Grundsteuer A bei 286 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Bedburg-Hau hoch?
Mit 587 % liegt Bedburg-Hau auf Platz 315 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Bedburg-Hau den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 587 % gestiegen (+108 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 478 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bedburg-Hau?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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