Kevelaer

NW
Nordrhein-Westfalen Kleve PLZ 47623 28.215 Einwohner
Grundsteuer A 490 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 729 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +144 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05154032

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Kevelaer berechnen
Auf einen Blick

So steht Kevelaer im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 729 % liegt Kevelaer auf Platz 153 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Kevelaer liegt 18 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Kleve

Von den 16 Gemeinden im Kreis Kleve hat Kevelaer den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 607 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 729 % gestiegen (+269 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 585 %).

Rechenbeispiel für Kevelaer

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kevelaer 729 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 18 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 437,40 € im Jahr bzw. 109,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 729 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 729 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kevelaer.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kevelaer

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 230 % 460 % –
2023 (vor der Reform) 254 % 493 % +33 %
2024 (vor der Reform) 259 % 501 % +8 %
2025 490 % 585 % +84 %
2026 – 729 % +144 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Kleve

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Kleve

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Rees 21.446 743 % 2026
2 Kevelaer 28.215 729 % 2026
3 Emmerich am Rhein 31.736 671 % 2025
4 Kalkar 14.467 656 % 2025
5 Goch 34.825 642 % 2025
6 Wachtendonk 8.154 639 % 2026
7 Kleve 53.094 635 % 2026
8 Rheurdt 6.350 630 % 2025
9 Geldern 34.953 618 % 2025
10 Issum 12.449 588 % 2026
11 Bedburg-Hau 13.634 587 % 2026
12 Kerken 13.042 587 % 2026
13 Uedem 8.084 532 % 2025
14 Weeze 12.364 525 % 2026
15 Kranenburg 11.101 476 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (16 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kevelaer

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kevelaer?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kevelaer bei 729 %, für die Grundsteuer A bei 490 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Kevelaer hoch?

Mit 729 % liegt Kevelaer auf Platz 153 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 62 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kevelaer den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 460 % auf 729 % gestiegen (+269 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 585 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kevelaer?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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