Stöckse

NI
Niedersachsen Nienburg (Weser) PLZ 31638 1.253 Einwohner
Grundsteuer A 420 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 320 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256031

Grundsteuer für Stöckse berechnen
Auf einen Blick

So steht Stöckse im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 320 % liegt Stöckse auf Platz 378 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Stöckse liegt 5 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nienburg (Weser)

Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Stöckse den 12.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 320 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).

Rechenbeispiel für Stöckse

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stöckse 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 5 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stöckse.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stöckse

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 420 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 420 % 420 % 0 %
2025 – 320 % -100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nienburg (Weser)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Binnen 949 370 % 2025
7 Linsburg 1.023 370 % 2025
8 Marklohe 4.531 360 % 2025
9 Leese 1.612 340 % 2025
10 Hoya 3.837 330 % 2025
11 Steyerberg, Flecken 5.140 330 % 2025
12 Husum 2.315 320 % 2025
13 Stöckse 1.253 320 % 2025
14 Drakenburg, Flecken 1.794 303 % 2025
15 Landesbergen 2.833 300 % 2025
16 Steimbke 2.405 300 % 2025
17 Pennigsehl 1.181 290 % 2025
18 Haßbergen 1.679 284 % 2025
19 Rohrsen 1.134 270 % 2025
20 Uchte, Flecken 4.721 258 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stöckse

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stöckse?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stöckse bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stöckse hoch?

Mit 320 % liegt Stöckse auf Platz 378 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stöckse den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 320 % gesunken (-100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stöckse?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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