Marklohe

NI
Niedersachsen Nienburg (Weser) PLZ 31608 4.531 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 360 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256021

Grundsteuer für Marklohe berechnen
Auf einen Blick

So steht Marklohe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 360 % liegt Marklohe auf Platz 258 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Marklohe liegt 45 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nienburg (Weser)

Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Marklohe den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 360 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).

Rechenbeispiel für Marklohe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Marklohe 360 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 45 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 216,00 € im Jahr bzw. 54,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 360 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 360 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Marklohe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Marklohe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 400 % 400 % –
2023 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2024 (vor der Reform) 400 % 400 % 0 %
2025 360 % 360 % -40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nienburg (Weser)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Nienburg (Weser) 32.644 523 % 2025
2 Liebenau, Flecken 3.759 410 % 2025
3 Rehburg-Loccum 9.851 400 % 2024
4 Stolzenau 7.027 400 % 2025
5 Estorf 1.710 380 % 2025
6 Binnen 949 370 % 2025
7 Linsburg 1.023 370 % 2025
8 Marklohe 4.531 360 % 2025
9 Leese 1.612 340 % 2025
10 Hoya 3.837 330 % 2025
11 Steyerberg, Flecken 5.140 330 % 2025
12 Husum 2.315 320 % 2025
13 Stöckse 1.253 320 % 2025
14 Drakenburg, Flecken 1.794 303 % 2025
15 Landesbergen 2.833 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Marklohe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Marklohe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Marklohe bei 360 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Marklohe hoch?

Mit 360 % liegt Marklohe auf Platz 258 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 71 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Marklohe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 360 % gesunken (-40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Marklohe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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