Linsburg

NI
Niedersachsen Nienburg (Weser) PLZ 31636 1.023 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 370 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -90 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256020

Grundsteuer für Linsburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Linsburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 370 % liegt Linsburg auf Platz 236 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Linsburg liegt 55 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nienburg (Weser)

Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Linsburg den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 370 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %).

Rechenbeispiel für Linsburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Linsburg 370 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 55 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 222,00 € im Jahr bzw. 55,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 370 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 370 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Linsburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Linsburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 460 % 420 % –
2023 (vor der Reform) 460 % 420 % 0 %
2024 (vor der Reform) 480 % 460 % +40 %
2025 – 370 % -90 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nienburg (Weser)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Nienburg (Weser) 32.644 523 % 2025
2 Liebenau, Flecken 3.759 410 % 2025
3 Rehburg-Loccum 9.851 400 % 2024
4 Stolzenau 7.027 400 % 2025
5 Estorf 1.710 380 % 2025
6 Binnen 949 370 % 2025
7 Linsburg 1.023 370 % 2025
8 Marklohe 4.531 360 % 2025
9 Leese 1.612 340 % 2025
10 Hoya 3.837 330 % 2025
11 Steyerberg, Flecken 5.140 330 % 2025
12 Husum 2.315 320 % 2025
13 Stöckse 1.253 320 % 2025
14 Drakenburg, Flecken 1.794 303 % 2025
15 Landesbergen 2.833 300 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Linsburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Linsburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Linsburg bei 370 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Linsburg hoch?

Mit 370 % liegt Linsburg auf Platz 236 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 74 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Linsburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 370 % gesunken (-50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 460 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Linsburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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