Schweringen

NI
Niedersachsen Nienburg (Weser) PLZ 27324 849 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 220 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -130 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256028

Grundsteuer für Schweringen berechnen
Auf einen Blick

So steht Schweringen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 220 % liegt Schweringen auf Platz 738 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Schweringen liegt 95 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nienburg (Weser)

Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Schweringen den 27.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 220 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Schweringen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schweringen 220 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 95 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 132,00 € im Jahr bzw. 33,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 220 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 220 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schweringen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schweringen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 – 220 % -130 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nienburg (Weser)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
21 Wietzen 1.939 250 % 2025
22 Balge 1.621 240 % 2025
23 Eystrup 3.621 240 % 2025
24 Rodewald 2.574 240 % 2025
25 Heemsen 1.815 234 % 2025
26 Diepenau, Flecken 3.829 232 % 2025
27 Bücken, Flecken 2.119 220 % 2025
28 Schweringen 849 220 % 2025
29 Warmsen 3.105 211 % 2025
30 Hassel (Weser) 1.764 210 % 2025
31 Gandesbergen 522 200 % 2025
32 Hoyerhagen 946 190 % 2025
33 Hämelhausen 562 180 % 2025
34 Hilgermissen 2.018 170 % 2025
35 Raddestorf 1.806 163 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schweringen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schweringen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schweringen bei 220 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schweringen hoch?

Mit 220 % liegt Schweringen auf Platz 738 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schweringen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 220 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schweringen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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