Hassel (Weser)

NI
Niedersachsen Nienburg (Weser) PLZ 27324 1.764 Einwohner
Grundsteuer A 330 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 210 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -120 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256010

Grundsteuer für Hassel (Weser) berechnen
Auf einen Blick

So steht Hassel (Weser) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 210 % liegt Hassel (Weser) auf Platz 778 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 16 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Hassel (Weser) liegt 105 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nienburg (Weser)

Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Hassel (Weser) den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 210 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).

Rechenbeispiel für Hassel (Weser)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hassel (Weser) 210 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 105 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 126,00 € im Jahr bzw. 31,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 210 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 210 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hassel (Weser).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hassel (Weser)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 330 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 330 % 0 %
2025 – 210 % -120 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nienburg (Weser)

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
22 Balge 1.621 240 % 2025
23 Eystrup 3.621 240 % 2025
24 Rodewald 2.574 240 % 2025
25 Heemsen 1.815 234 % 2025
26 Diepenau, Flecken 3.829 232 % 2025
27 Bücken, Flecken 2.119 220 % 2025
28 Schweringen 849 220 % 2025
29 Warmsen 3.105 211 % 2025
30 Hassel (Weser) 1.764 210 % 2025
31 Gandesbergen 522 200 % 2025
32 Hoyerhagen 946 190 % 2025
33 Hämelhausen 562 180 % 2025
34 Hilgermissen 2.018 170 % 2025
35 Raddestorf 1.806 163 % 2025
36 Warpe 671 140 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hassel (Weser)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hassel (Weser)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hassel (Weser) bei 210 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Hassel (Weser) hoch?

Mit 210 % liegt Hassel (Weser) auf Platz 778 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 16 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hassel (Weser) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 330 % auf 210 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hassel (Weser)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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