Rhede (Ems)

NI
Niedersachsen Emsland PLZ 26899 4.501 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 165 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -185 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03454044

Grundsteuer für Rhede (Ems) berechnen
Auf einen Blick

So steht Rhede (Ems) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 165 % liegt Rhede (Ems) auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Rhede (Ems) liegt 150 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Emsland

Von den 60 Gemeinden im Kreis Emsland hat Rhede (Ems) den 59.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 165 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Rhede (Ems)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rhede (Ems) 165 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 150 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 99,00 € im Jahr bzw. 24,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 165 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 165 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rhede (Ems).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rhede (Ems)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 – 165 % -185 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Emsland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emsland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
46 Neubörger 1.596 200 % 2025
47 Neulehe 840 200 % 2025
48 Niederlangen 1.319 200 % 2025
49 Oberlangen 994 200 % 2025
50 Sustrum 1.369 200 % 2025
51 Walchum 1.736 200 % 2025
52 Wippingen 996 200 % 2025
53 Gersten 1.199 180 % 2025
54 Groß Berßen 726 180 % 2025
55 Rastdorf 1.079 179 % 2025
56 Spahnharrenstätte 1.507 177 % 2025
57 Stavern 1.067 176 % 2025
58 Hüven 573 167 % 2025
59 Rhede (Ems) 4.501 165 % 2025
60 Börger 2.921 141 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (60 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rhede (Ems)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rhede (Ems)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rhede (Ems) bei 165 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rhede (Ems) hoch?

Mit 165 % liegt Rhede (Ems) auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rhede (Ems) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 165 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rhede (Ems)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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