Grundsteuer-Hebesatz Rhede (Ems)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rhede (Ems) (Emsland) in Niedersachsen.
Rhede (Ems)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03454044
So steht Rhede (Ems) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 165 % liegt Rhede (Ems) auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Rhede (Ems) liegt 150 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Emsland
Von den 60 Gemeinden im Kreis Emsland hat Rhede (Ems) den 59.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 251 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 165 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Rhede (Ems)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rhede (Ems) 165 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 150 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 99,00 € im Jahr bzw. 24,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 165 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 165 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rhede (Ems).
Hebesatz-Entwicklung in Rhede (Ems)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | – | 165 % | -185 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Emsland
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 46 | Neubörger | 1.596 | 200 % | 2025 |
| 47 | Neulehe | 840 | 200 % | 2025 |
| 48 | Niederlangen | 1.319 | 200 % | 2025 |
| 49 | Oberlangen | 994 | 200 % | 2025 |
| 50 | Sustrum | 1.369 | 200 % | 2025 |
| 51 | Walchum | 1.736 | 200 % | 2025 |
| 52 | Wippingen | 996 | 200 % | 2025 |
| 53 | Gersten | 1.199 | 180 % | 2025 |
| 54 | Groß Berßen | 726 | 180 % | 2025 |
| 55 | Rastdorf | 1.079 | 179 % | 2025 |
| 56 | Spahnharrenstätte | 1.507 | 177 % | 2025 |
| 57 | Stavern | 1.067 | 176 % | 2025 |
| 58 | Hüven | 573 | 167 % | 2025 |
| 59 | Rhede (Ems) | 4.501 | 165 % | 2025 |
| 60 | Börger | 2.921 | 141 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (60 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rhede (Ems)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rhede (Ems)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rhede (Ems) bei 165 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rhede (Ems) hoch?
Mit 165 % liegt Rhede (Ems) auf Platz 909 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rhede (Ems) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 165 % gesunken (-185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rhede (Ems)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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