Grundsteuer-Hebesatz Nienburg (Weser)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Nienburg (Weser) (Nienburg (Weser)) in Niedersachsen.
Nienburg (Weser)
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03256022
So steht Nienburg (Weser) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 523 % liegt Nienburg (Weser) auf Platz 48 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Nienburg (Weser) liegt 208 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Nienburg (Weser)
Von den 36 Gemeinden im Kreis Nienburg (Weser) hat Nienburg (Weser) den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 283 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 523 % gestiegen (+113 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).
Rechenbeispiel für Nienburg (Weser)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nienburg (Weser) 523 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 208 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 313,80 € im Jahr bzw. 78,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 523 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 523 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nienburg (Weser).
Hebesatz-Entwicklung in Nienburg (Weser)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 430 % | +20 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 500 % | +70 % |
| 2025 | 345 % | 523 % | +23 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nienburg (Weser)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nienburg (Weser) | 32.644 | 523 % | 2025 |
| 2 | Liebenau, Flecken | 3.759 | 410 % | 2025 |
| 3 | Rehburg-Loccum | 9.851 | 400 % | 2024 |
| 4 | Stolzenau | 7.027 | 400 % | 2025 |
| 5 | Estorf | 1.710 | 380 % | 2025 |
| 6 | Binnen | 949 | 370 % | 2025 |
| 7 | Linsburg | 1.023 | 370 % | 2025 |
| 8 | Marklohe | 4.531 | 360 % | 2025 |
| 9 | Leese | 1.612 | 340 % | 2025 |
| 10 | Hoya | 3.837 | 330 % | 2025 |
| 11 | Steyerberg, Flecken | 5.140 | 330 % | 2025 |
| 12 | Husum | 2.315 | 320 % | 2025 |
| 13 | Stöckse | 1.253 | 320 % | 2025 |
| 14 | Drakenburg, Flecken | 1.794 | 303 % | 2025 |
| 15 | Landesbergen | 2.833 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Nienburg (Weser)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nienburg (Weser)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nienburg (Weser) bei 523 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Nienburg (Weser) hoch?
Mit 523 % liegt Nienburg (Weser) auf Platz 48 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Nienburg (Weser) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 523 % gestiegen (+113 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nienburg (Weser)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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