Grundsteuer-Hebesatz Martfeld
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Martfeld (Diepholz) in Niedersachsen.
Martfeld
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251026
So steht Martfeld im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 216 % liegt Martfeld auf Platz 761 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Martfeld liegt 99 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Diepholz
Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Martfeld den 27.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 216 % gesunken (-204 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Martfeld
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Martfeld 216 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 99 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 129,60 € im Jahr bzw. 32,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 216 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 216 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Martfeld.
Hebesatz-Entwicklung in Martfeld
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | – | 216 % | -204 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 22 | Siedenburg, Flecken | 1.218 | 260 % | 2025 |
| 23 | Neuenkirchen | 1.225 | 250 % | 2025 |
| 24 | Brockum | 1.070 | 245 % | 2025 |
| 25 | Barenburg, Flecken | 1.218 | 229 % | 2025 |
| 26 | Affinghausen | 802 | 220 % | 2025 |
| 27 | Bahrenborstel | 1.108 | 216 % | 2025 |
| 28 | Kirchdorf | 2.191 | 216 % | 2025 |
| 29 | Martfeld | 2.914 | 216 % | 2025 |
| 30 | Asendorf | 2.807 | 214 % | 2025 |
| 31 | Mellinghausen | 1.043 | 214 % | 2025 |
| 32 | Schwaförden | 1.456 | 210 % | 2025 |
| 33 | Eydelstedt | 1.782 | 209 % | 2025 |
| 34 | Freistatt | 529 | 209 % | 2025 |
| 35 | Sudwalde | 986 | 190 % | 2025 |
| 36 | Ehrenburg | 1.498 | 180 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Martfeld
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Martfeld?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Martfeld bei 216 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Martfeld hoch?
Mit 216 % liegt Martfeld auf Platz 761 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Martfeld den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 216 % gesunken (-204 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Martfeld?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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