Kirchdorf

NI
Niedersachsen Diepholz PLZ 27245 2.191 Einwohner
Grundsteuer A 390 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 216 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -144 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03251021

Grundsteuer für Kirchdorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Kirchdorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 216 % liegt Kirchdorf auf Platz 761 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Kirchdorf liegt 99 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Diepholz

Von den 45 Gemeinden im Kreis Diepholz hat Kirchdorf den 27.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 262 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 216 % gesunken (-144 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %).

Rechenbeispiel für Kirchdorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kirchdorf 216 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 99 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 129,60 € im Jahr bzw. 32,40 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 216 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 216 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kirchdorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kirchdorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 390 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 390 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 360 % 0 %
2025 – 216 % -144 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Diepholz

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Diepholz

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
21 Schwarme 2.663 264 % 2025
22 Siedenburg, Flecken 1.218 260 % 2025
23 Neuenkirchen 1.225 250 % 2025
24 Brockum 1.070 245 % 2025
25 Barenburg, Flecken 1.218 229 % 2025
26 Affinghausen 802 220 % 2025
27 Bahrenborstel 1.108 216 % 2025
28 Kirchdorf 2.191 216 % 2025
29 Martfeld 2.914 216 % 2025
30 Asendorf 2.807 214 % 2025
31 Mellinghausen 1.043 214 % 2025
32 Schwaförden 1.456 210 % 2025
33 Eydelstedt 1.782 209 % 2025
34 Freistatt 529 209 % 2025
35 Sudwalde 986 190 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (45 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kirchdorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kirchdorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kirchdorf bei 216 %, für die Grundsteuer A bei 390 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Kirchdorf hoch?

Mit 216 % liegt Kirchdorf auf Platz 761 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kirchdorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 216 % gesunken (-144 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 360 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kirchdorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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