Grundsteuer-Hebesatz Gifhorn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Gifhorn (Gifhorn) in Niedersachsen.
Gifhorn
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03151009
So steht Gifhorn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 480 % liegt Gifhorn auf Platz 68 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Gifhorn liegt 165 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Gifhorn
Von den 41 Gemeinden im Kreis Gifhorn hat Gifhorn den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 315 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 480 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %).
Rechenbeispiel für Gifhorn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Gifhorn 480 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 165 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 288,00 € im Jahr bzw. 72,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 480 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 480 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Gifhorn.
Hebesatz-Entwicklung in Gifhorn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 440 % | 470 % | +40 % |
| 2025 | – | 480 % | +10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gifhorn
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Gifhorn | 42.816 | 480 % | 2025 |
| 2 | Rötgesbüttel | 2.520 | 447 % | 2025 |
| 3 | Schwülper | 7.250 | 445 % | 2025 |
| 4 | Sassenburg | 11.869 | 433 % | 2025 |
| 5 | Meine | 8.241 | 430 % | 2025 |
| 6 | Didderse | 1.287 | 402 % | 2025 |
| 7 | Wasbüttel | 1.843 | 385 % | 2025 |
| 8 | Weyhausen | 2.798 | 370 % | 2025 |
| 9 | Adenbüttel | 1.787 | 369 % | 2025 |
| 10 | Calberlah | 5.251 | 363 % | 2025 |
| 11 | Wahrenholz | 3.739 | 360 % | 2025 |
| 12 | Leiferde | 4.216 | 352 % | 2025 |
| 13 | Vordorf | 3.123 | 351 % | 2025 |
| 14 | Hankensbüttel | 4.344 | 350 % | 2025 |
| 15 | Jembke | 2.097 | 350 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (41 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Gifhorn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Gifhorn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Gifhorn bei 480 %, für die Grundsteuer A bei 440 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Gifhorn hoch?
Mit 480 % liegt Gifhorn auf Platz 68 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Gifhorn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 480 % gestiegen (+50 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 470 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Gifhorn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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