Grundsteuer-Hebesatz Celle
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Celle (Celle) in Niedersachsen.
Celle
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03351006
So steht Celle im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 545 % liegt Celle auf Platz 36 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Celle liegt 230 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Celle
Von den 21 Gemeinden im Kreis Celle hat Celle den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 352 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 545 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 555 %).
Rechenbeispiel für Celle
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Celle 545 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 230 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 327,00 € im Jahr bzw. 81,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 545 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 545 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Celle.
Hebesatz-Entwicklung in Celle
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 520 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 520 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 555 % | +35 % |
| 2025 | 355 % | 545 % | -10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Celle
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Celle | 66.930 | 545 % | 2025 |
| 2 | Wathlingen | 6.350 | 500 % | 2024 |
| 3 | Nienhagen | 6.393 | 495 % | 2024 |
| 4 | Adelheidsdorf | 2.681 | 450 % | 2024 |
| 5 | Wietze | 7.363 | 440 % | 2025 |
| 6 | Faßberg | 5.889 | 413 % | 2025 |
| 7 | Winsen (Aller) | 12.720 | 410 % | 2025 |
| 8 | Hambühren | 10.110 | 360 % | 2025 |
| 9 | Bröckel | 2.009 | 350 % | 2025 |
| 10 | Eicklingen | 3.157 | 340 % | 2025 |
| 11 | Südheide | 11.162 | 327 % | 2025 |
| 12 | Wienhausen, Klostergemeinde | 3.956 | 320 % | 2025 |
| 13 | Ahnsbeck | 1.646 | 300 % | 2025 |
| 14 | Bergen | 12.933 | 300 % | 2025 |
| 15 | Eschede | 5.365 | 300 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Celle
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Celle?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Celle bei 545 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Celle hoch?
Mit 545 % liegt Celle auf Platz 36 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Celle den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 545 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 555 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Celle?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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