Grundsteuer-Hebesatz Eschede
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Eschede (Celle) in Niedersachsen.
Eschede
NIBerechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03351025
So steht Eschede im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 300 % liegt Eschede auf Platz 449 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Eschede liegt 15 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Celle
Von den 21 Gemeinden im Kreis Celle hat Eschede den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 352 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 300 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Eschede
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Eschede 300 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 180,00 € im Jahr bzw. 45,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 300 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 300 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Eschede.
Hebesatz-Entwicklung in Eschede
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 450 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 450 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 450 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | 540 % | 300 % | -130 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Celle
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 7 | Winsen (Aller) | 12.720 | 410 % | 2025 |
| 8 | Hambühren | 10.110 | 360 % | 2025 |
| 9 | Bröckel | 2.009 | 350 % | 2025 |
| 10 | Eicklingen | 3.157 | 340 % | 2025 |
| 11 | Südheide | 11.162 | 327 % | 2025 |
| 12 | Wienhausen, Klostergemeinde | 3.956 | 320 % | 2025 |
| 13 | Ahnsbeck | 1.646 | 300 % | 2025 |
| 14 | Bergen | 12.933 | 300 % | 2025 |
| 15 | Eschede | 5.365 | 300 % | 2025 |
| 16 | Lachendorf | 5.958 | 300 % | 2025 |
| 17 | Beedenbostel | 963 | 280 % | 2025 |
| 18 | Eldingen | 1.968 | 280 % | 2025 |
| 19 | Hohne | 1.691 | 280 % | 2025 |
| 20 | Langlingen | 2.145 | 220 % | 2025 |
| 21 | Lohheide, gemfr. Bez. | 700 | 180 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (21 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Eschede
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eschede?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Eschede bei 300 %, für die Grundsteuer A bei 540 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Eschede hoch?
Mit 300 % liegt Eschede auf Platz 449 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 49 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Eschede den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 300 % gesunken (-130 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Eschede?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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