Bispingen

NI
Niedersachsen Heidekreis PLZ 29646 6.568 Einwohner
Grundsteuer A 720 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 420 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Niedersachsen: Fläche-Lage-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 03358002

Grundsteuer für Bispingen berechnen
Auf einen Blick

So steht Bispingen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 420 % liegt Bispingen auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Niedersachsen liegt bei 315 %, Bispingen liegt 105 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Heidekreis

Von den 23 Gemeinden im Kreis Heidekreis hat Bispingen den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 373 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 420 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).

Rechenbeispiel für Bispingen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bispingen 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 315 €, also 105 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Fläche-Lage-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bispingen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bispingen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 450 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 450 % 410 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 410 % 0 %
2025 720 % 420 % +10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Heidekreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Heidekreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Schneverdingen 18.964 584 % 2025
3 Wietzendorf 4.168 580 % 2025
4 Rethem (Aller) 2.327 500 % 2024
5 Frankenfeld 506 490 % 2024
6 Böhme 942 450 % 2024
7 Schwarmstedt 5.777 450 % 2025
8 Soltau 22.522 450 % 2025
9 Bispingen 6.568 420 % 2025
10 Häuslingen 783 420 % 2024
11 Neuenkirchen 5.319 410 % 2025
12 Hodenhagen 3.076 357 % 2025
13 Lindwedel 2.729 340 % 2025
14 Bad Fallingbostel 12.749 306 % 2025
15 Walsrode 30.942 300 % 2025
16 Eickeloh 779 263 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bispingen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bispingen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bispingen bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 720 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bispingen hoch?

Mit 420 % liegt Bispingen auf Platz 138 von 941 Gemeinden in Niedersachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 84 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bispingen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 420 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bispingen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Niedersachsen gilt das Fläche-Lage-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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