Wusterhusen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17509 1.014 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 420 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075146

Grundsteuer für Wusterhusen berechnen
Auf einen Blick

So steht Wusterhusen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 420 % liegt Wusterhusen auf Platz 278 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Wusterhusen liegt 25 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Wusterhusen den 70.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 420 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Wusterhusen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wusterhusen 420 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 25 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,00 € im Jahr bzw. 63,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 420 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 420 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wusterhusen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wusterhusen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 430 % 0 %
2025 – 420 % -10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
66 Mellenthin 464 427 % 2024
67 Pudagla 480 427 % 2024
68 Rossow 453 427 % 2024
69 Krusenfelde 161 425 % 2025
70 Alt Tellin 354 420 % 2025
71 Altwigshagen 369 420 % 2024
72 Brünzow 692 420 % 2025
73 Wusterhusen 1.014 420 % 2025
74 Greifswald, Universitäts- und Hansestadt 56.154 417 % 2025
75 Ramin 665 416 % 2025
76 Ueckermünde, Seebad 8.651 415 % 2025
77 Bergholz 308 412 % 2024
78 Plöwen 292 412 % 2024
79 Iven 181 410 % 2025
80 Medow 520 410 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wusterhusen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wusterhusen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wusterhusen bei 420 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wusterhusen hoch?

Mit 420 % liegt Wusterhusen auf Platz 278 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 59 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wusterhusen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 420 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wusterhusen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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