Bergholz

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Greifswald PLZ 17321 308 Einwohner
Grundsteuer A 350 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 412 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075011

Grundsteuer für Bergholz berechnen
Auf einen Blick

So steht Bergholz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 412 % liegt Bergholz auf Platz 313 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Bergholz liegt 17 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Bergholz den 77.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 412 % gestiegen (+6 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 406 %).

Rechenbeispiel für Bergholz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bergholz 412 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 17 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 247,20 € im Jahr bzw. 61,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 412 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 412 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bergholz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bergholz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 349 % 406 % –
2023 (vor der Reform) 349 % 406 % 0 %
2024 (vor der Reform) 355 % 412 % +6 %
2025 350 % 412 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
70 Alt Tellin 354 420 % 2025
71 Altwigshagen 369 420 % 2024
72 Brünzow 692 420 % 2025
73 Wusterhusen 1.014 420 % 2025
74 Greifswald, Universitäts- und Hansestadt 56.154 417 % 2025
75 Ramin 665 416 % 2025
76 Ueckermünde, Seebad 8.651 415 % 2025
77 Bergholz 308 412 % 2024
78 Plöwen 292 412 % 2024
79 Iven 181 410 % 2025
80 Medow 520 410 % 2024
81 Schönwalde 387 410 % 2025
82 Wilhelmsburg 746 410 % 2025
83 Zemitz 583 410 % 2025
84 Lassan 1.226 407 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bergholz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bergholz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bergholz bei 412 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Bergholz hoch?

Mit 412 % liegt Bergholz auf Platz 313 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bergholz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 406 % auf 412 % gestiegen (+6 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2024 (vorher 406 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bergholz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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