Grundsteuer-Hebesatz Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Greifswald, Universitäts- und Hansestadt (Vorpommern-Greifswald) in Mecklenburg-Vorpommern.
Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075039
So steht Greifswald, Universitäts- und Hansestadt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 417 % liegt Greifswald, Universitäts- und Hansestadt auf Platz 302 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Greifswald, Universitäts- und Hansestadt liegt 22 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Greifswald, Universitäts- und Hansestadt den 74.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 417 % gesunken (-63 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt 417 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 22 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 250,20 € im Jahr bzw. 62,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 417 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 417 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt.
Hebesatz-Entwicklung in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 480 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 480 % | 0 % |
| 2025 | 214 % | 417 % | -63 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 67 | Pudagla | 480 | 427 % | 2024 |
| 68 | Rossow | 453 | 427 % | 2024 |
| 69 | Krusenfelde | 161 | 425 % | 2025 |
| 70 | Alt Tellin | 354 | 420 % | 2025 |
| 71 | Altwigshagen | 369 | 420 % | 2024 |
| 72 | Brünzow | 692 | 420 % | 2025 |
| 73 | Wusterhusen | 1.014 | 420 % | 2025 |
| 74 | Greifswald, Universitäts- und Hansestadt | 56.154 | 417 % | 2025 |
| 75 | Ramin | 665 | 416 % | 2025 |
| 76 | Ueckermünde, Seebad | 8.651 | 415 % | 2025 |
| 77 | Bergholz | 308 | 412 % | 2024 |
| 78 | Plöwen | 292 | 412 % | 2024 |
| 79 | Iven | 181 | 410 % | 2025 |
| 80 | Medow | 520 | 410 % | 2024 |
| 81 | Schönwalde | 387 | 410 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt bei 417 %, für die Grundsteuer A bei 214 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt hoch?
Mit 417 % liegt Greifswald, Universitäts- und Hansestadt auf Platz 302 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 58 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Greifswald, Universitäts- und Hansestadt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 417 % gesunken (-63 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Greifswald, Universitäts- und Hansestadt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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