Klein Vielen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17237 656 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 485 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +55 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071075

Grundsteuer für Klein Vielen berechnen
Auf einen Blick

So steht Klein Vielen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 485 % liegt Klein Vielen auf Platz 84 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Klein Vielen liegt 90 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Klein Vielen den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 485 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Klein Vielen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Klein Vielen 485 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 90 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 291,00 € im Jahr bzw. 72,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 485 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 485 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Klein Vielen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Klein Vielen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 330 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 330 % 430 % 0 %
2025 360 % 485 % +55 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
11 Neustrelitz, Residenzstadt 20.136 500 % 2025
12 Neetzka 221 495 % 2025
13 Schönbeck 453 495 % 2025
14 Knorrendorf 513 494 % 2025
15 Göhren-Lebbin 959 492 % 2024
16 Penzlin 4.036 490 % 2025
17 Ankershagen, Schliemanngemeinde 505 486 % 2025
18 Klein Vielen 656 485 % 2025
19 Walow 501 482 % 2025
20 Carpin 773 480 % 2025
21 Hohenzieritz 430 480 % 2025
22 Kittendorf 269 479 % 2025
23 Wolde 537 479 % 2025
24 Jürgenstorf 862 478 % 2025
25 Blumenholz 757 470 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Klein Vielen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Klein Vielen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Klein Vielen bei 485 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Klein Vielen hoch?

Mit 485 % liegt Klein Vielen auf Platz 84 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Klein Vielen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 485 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Klein Vielen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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