Grundsteuer-Hebesatz Wilhelmsburg
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wilhelmsburg (Vorpommern-Greifswald) in Mecklenburg-Vorpommern.
Wilhelmsburg
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075143
So steht Wilhelmsburg im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 410 % liegt Wilhelmsburg auf Platz 317 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Wilhelmsburg liegt 15 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Wilhelmsburg den 79.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 410 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Wilhelmsburg
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wilhelmsburg 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 15 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wilhelmsburg.
Hebesatz-Entwicklung in Wilhelmsburg
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 420 % | +20 % |
| 2025 | 250 % | 410 % | -10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 75 | Ramin | 665 | 416 % | 2025 |
| 76 | Ueckermünde, Seebad | 8.651 | 415 % | 2025 |
| 77 | Bergholz | 308 | 412 % | 2024 |
| 78 | Plöwen | 292 | 412 % | 2024 |
| 79 | Iven | 181 | 410 % | 2025 |
| 80 | Medow | 520 | 410 % | 2024 |
| 81 | Schönwalde | 387 | 410 % | 2025 |
| 82 | Wilhelmsburg | 746 | 410 % | 2025 |
| 83 | Zemitz | 583 | 410 % | 2025 |
| 84 | Lassan | 1.226 | 407 % | 2025 |
| 85 | Nadrensee | 364 | 405 % | 2024 |
| 86 | Neuenkirchen | 212 | 405 % | 2025 |
| 87 | Hintersee | 293 | 403 % | 2025 |
| 88 | Blankensee | 553 | 400 % | 2025 |
| 89 | Fahrenwalde | 260 | 400 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wilhelmsburg
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wilhelmsburg?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wilhelmsburg bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 250 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wilhelmsburg hoch?
Mit 410 % liegt Wilhelmsburg auf Platz 317 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wilhelmsburg den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 410 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wilhelmsburg?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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