Grundsteuer-Hebesatz Stepenitztal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Stepenitztal (Nordwestmecklenburg) in Mecklenburg-Vorpommern.
Stepenitztal
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074093
So steht Stepenitztal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 414 % liegt Stepenitztal auf Platz 309 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Stepenitztal liegt 19 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Nordwestmecklenburg
Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Stepenitztal den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 414 % gesunken (-13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Stepenitztal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stepenitztal 414 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 19 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 248,40 € im Jahr bzw. 62,10 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 414 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 414 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stepenitztal.
Hebesatz-Entwicklung in Stepenitztal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 353 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 353 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 353 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 340 % | 414 % | -13 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Dalberg-Wendelstorf | 538 | 438 % | 2025 |
| 12 | Mühlen Eichsen | 952 | 438 % | 2024 |
| 13 | Gägelow | 2.520 | 437 % | 2025 |
| 14 | Grambow | 655 | 430 % | 2024 |
| 15 | Dechow | 184 | 427 % | 2024 |
| 16 | Groß Molzahn | 410 | 427 % | 2024 |
| 17 | Rehna | 3.525 | 427 % | 2024 |
| 18 | Stepenitztal | 1.713 | 414 % | 2025 |
| 19 | Neuburg | 2.129 | 413 % | 2025 |
| 20 | Perlin | 375 | 412 % | 2024 |
| 21 | Klein Trebbow | 1.070 | 409 % | 2024 |
| 22 | Roggenstorf | 447 | 407 % | 2025 |
| 23 | Rüting | 547 | 401 % | 2025 |
| 24 | Brüsewitz | 1.818 | 400 % | 2024 |
| 25 | Dorf Mecklenburg | 3.115 | 400 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Stepenitztal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stepenitztal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stepenitztal bei 414 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Stepenitztal hoch?
Mit 414 % liegt Stepenitztal auf Platz 309 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Stepenitztal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 414 % gesunken (-13 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stepenitztal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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