Neuburg

MV
Mecklenburg-Vorpommern Nordwestmecklenburg PLZ 23974 2.129 Einwohner
Grundsteuer A 372 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 413 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -25 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074056

Grundsteuer für Neuburg berechnen
Auf einen Blick

So steht Neuburg im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 413 % liegt Neuburg auf Platz 311 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Neuburg liegt 18 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg

Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Neuburg den 19.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 413 % gesunken (-14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %).

Rechenbeispiel für Neuburg

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neuburg 413 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 18 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 247,80 € im Jahr bzw. 61,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 413 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 413 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neuburg.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neuburg

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 338 % 438 % +11 %
2025 372 % 413 % -25 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
12 Mühlen Eichsen 952 438 % 2024
13 Gägelow 2.520 437 % 2025
14 Grambow 655 430 % 2024
15 Dechow 184 427 % 2024
16 Groß Molzahn 410 427 % 2024
17 Rehna 3.525 427 % 2024
18 Stepenitztal 1.713 414 % 2025
19 Neuburg 2.129 413 % 2025
20 Perlin 375 412 % 2024
21 Klein Trebbow 1.070 409 % 2024
22 Roggenstorf 447 407 % 2025
23 Rüting 547 401 % 2025
24 Brüsewitz 1.818 400 % 2024
25 Dorf Mecklenburg 3.115 400 % 2025
26 Glasin 790 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neuburg

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neuburg?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neuburg bei 413 %, für die Grundsteuer A bei 372 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neuburg hoch?

Mit 413 % liegt Neuburg auf Platz 311 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neuburg den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 413 % gesunken (-14 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neuburg?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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