Grundsteuer-Hebesatz Schwanheide
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwanheide (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Schwanheide
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076122
So steht Schwanheide im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 560 % liegt Schwanheide auf Platz 32 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Schwanheide liegt 165 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Schwanheide den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 560 % gestiegen (+164 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %).
Rechenbeispiel für Schwanheide
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwanheide 560 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 165 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 336,00 € im Jahr bzw. 84,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 560 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 560 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwanheide.
Hebesatz-Entwicklung in Schwanheide
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | 0 % |
| 2025 | 188 % | 560 % | +164 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 16 | Lübtheen | 4.369 | 593 % | 2025 |
| 17 | Tramm | 830 | 587 % | 2025 |
| 18 | Bobzin | 259 | 585 % | 2025 |
| 19 | Wittendörp | 2.909 | 573 % | 2025 |
| 20 | Kremmin | 239 | 572 % | 2025 |
| 21 | Parchim | 17.825 | 572 % | 2025 |
| 22 | Malk Göhren | 416 | 560 % | 2025 |
| 23 | Schwanheide | 687 | 560 % | 2025 |
| 24 | Karstädt | 575 | 558 % | 2025 |
| 25 | Ludwigslust | 11.778 | 555 % | 2025 |
| 26 | Grebs-Niendorf | 537 | 550 % | 2025 |
| 27 | Stolpe | 337 | 550 % | 2025 |
| 28 | Boizenburg/Elbe | 11.147 | 545 % | 2025 |
| 29 | Crivitz | 4.566 | 543 % | 2025 |
| 30 | Langen Brütz | 475 | 537 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schwanheide
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwanheide?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwanheide bei 560 %, für die Grundsteuer A bei 188 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schwanheide hoch?
Mit 560 % liegt Schwanheide auf Platz 32 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 96 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwanheide den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 560 % gestiegen (+164 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwanheide?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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