Grundsteuer-Hebesatz Karstädt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Karstädt (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Karstädt
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076069
So steht Karstädt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 558 % liegt Karstädt auf Platz 34 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Karstädt liegt 163 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Karstädt den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 558 % gestiegen (+131 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Karstädt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Karstädt 558 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 163 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 334,80 € im Jahr bzw. 83,70 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 558 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 558 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Karstädt.
Hebesatz-Entwicklung in Karstädt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 338 % | 558 % | +131 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 17 | Tramm | 830 | 587 % | 2025 |
| 18 | Bobzin | 259 | 585 % | 2025 |
| 19 | Wittendörp | 2.909 | 573 % | 2025 |
| 20 | Kremmin | 239 | 572 % | 2025 |
| 21 | Parchim | 17.825 | 572 % | 2025 |
| 22 | Malk Göhren | 416 | 560 % | 2025 |
| 23 | Schwanheide | 687 | 560 % | 2025 |
| 24 | Karstädt | 575 | 558 % | 2025 |
| 25 | Ludwigslust | 11.778 | 555 % | 2025 |
| 26 | Grebs-Niendorf | 537 | 550 % | 2025 |
| 27 | Stolpe | 337 | 550 % | 2025 |
| 28 | Boizenburg/Elbe | 11.147 | 545 % | 2025 |
| 29 | Crivitz | 4.566 | 543 % | 2025 |
| 30 | Langen Brütz | 475 | 537 % | 2025 |
| 31 | Zarrentin am Schaalsee | 5.303 | 535 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Karstädt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Karstädt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Karstädt bei 558 %, für die Grundsteuer A bei 338 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Karstädt hoch?
Mit 558 % liegt Karstädt auf Platz 34 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Karstädt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 558 % gestiegen (+131 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Karstädt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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