Grundsteuer-Hebesatz Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rostock, Hanse- und Universitätsstadt in Mecklenburg-Vorpommern.
Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13003000
So steht Rostock, Hanse- und Universitätsstadt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 438 % liegt Rostock, Hanse- und Universitätsstadt auf Platz 186 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Rostock, Hanse- und Universitätsstadt liegt 43 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 438 % gesunken (-42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %).
Rechenbeispiel für Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt 438 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 43 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 262,80 € im Jahr bzw. 65,70 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 438 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 438 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt.
Hebesatz-Entwicklung in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 520 % | +40 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 520 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 438 % | -82 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Schwerin | 97.922 | 595 % | 2024 |
| Neubrandenburg, Vier-Tore-Stadt | 59.494 | 650 % | 2025 |
| Greifswald, Universitäts- und Hansestadt | 56.154 | 417 % | 2025 |
| Stralsund | 55.481 | 532 % | 2025 |
| Wismar | 43.103 | 541 % | 2025 |
| Güstrow, Barlachstadt | 28.861 | 438 % | 2025 |
Grundsteuer in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt bei 438 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt hoch?
Mit 438 % liegt Rostock, Hanse- und Universitätsstadt auf Platz 186 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 70 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rostock, Hanse- und Universitätsstadt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 438 % gesunken (-42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 520 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rostock, Hanse- und Universitätsstadt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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