Grundsteuer-Hebesatz Schwerin
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern.
Schwerin
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13004000
So steht Schwerin im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 595 % liegt Schwerin auf Platz 22 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Schwerin liegt 200 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schwerin unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Schwerin
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwerin 595 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 200 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 357,00 € im Jahr bzw. 89,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 595 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 595 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwerin.
Hebesatz-Entwicklung in Schwerin
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 595 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 400 % | 595 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 400 % | 595 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Neubrandenburg, Vier-Tore-Stadt | 59.494 | 650 % | 2025 |
| Greifswald, Universitäts- und Hansestadt | 56.154 | 417 % | 2025 |
| Stralsund | 55.481 | 532 % | 2025 |
| Wismar | 43.103 | 541 % | 2025 |
| Güstrow, Barlachstadt | 28.861 | 438 % | 2025 |
| Waren (Müritz) | 20.211 | 400 % | 2024 |
Grundsteuer in Schwerin
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwerin?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwerin bei 595 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Schwerin hoch?
Mit 595 % liegt Schwerin auf Platz 22 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 97 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schwerin den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Schwerin unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwerin?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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