Wismar

MV
Mecklenburg-Vorpommern Nordwestmecklenburg PLZ 23966 43.103 Einwohner
Grundsteuer A 257 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 541 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -39 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074087

Grundsteuer für Wismar berechnen
Auf einen Blick

So steht Wismar im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 541 % liegt Wismar auf Platz 44 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Wismar liegt 146 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg

Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Wismar den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 541 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 580 %).

Rechenbeispiel für Wismar

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wismar 541 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 146 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 324,60 € im Jahr bzw. 81,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 541 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 541 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wismar.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wismar

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 310 % 580 % –
2023 (vor der Reform) 310 % 580 % 0 %
2024 (vor der Reform) 310 % 580 % 0 %
2025 257 % 541 % -39 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Gadebusch 5.189 585 % 2025
2 Upahl 1.591 551 % 2025
3 Wismar 43.103 541 % 2025
4 Bernstorf 353 535 % 2025
5 Hornstorf 1.324 509 % 2025
6 Bad Kleinen 3.742 495 % 2025
7 Veelböken 658 460 % 2024
8 Schönberg 4.285 448 % 2025
9 Grevesmühlen 10.082 444 % 2025
10 Roggendorf 975 440 % 2025
11 Dalberg-Wendelstorf 538 438 % 2025
12 Mühlen Eichsen 952 438 % 2024
13 Gägelow 2.520 437 % 2025
14 Grambow 655 430 % 2024
15 Dechow 184 427 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wismar

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wismar?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wismar bei 541 %, für die Grundsteuer A bei 257 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wismar hoch?

Mit 541 % liegt Wismar auf Platz 44 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wismar den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 541 % gesunken (-39 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 580 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wismar?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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