Grundsteuer-Hebesatz Priborn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Priborn (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Priborn
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071118
So steht Priborn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 340 % liegt Priborn auf Platz 540 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Priborn liegt 55 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Priborn den 136.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 340 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %).
Rechenbeispiel für Priborn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Priborn 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 55 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Priborn.
Hebesatz-Entwicklung in Priborn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 270 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 330 % | +30 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 330 % | 0 % |
| 2025 | – | 340 % | +10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 129 | Stuer | 242 | 351 % | 2025 |
| 130 | Alt Schwerin | 537 | 350 % | 2024 |
| 131 | Altenhof | 315 | 350 % | 2025 |
| 132 | Grischow | 236 | 350 % | 2024 |
| 133 | Kletzin | 651 | 350 % | 2024 |
| 134 | Schönfeld | 342 | 350 % | 2024 |
| 135 | Trollenhagen | 917 | 350 % | 2024 |
| 136 | Priborn | 352 | 340 % | 2025 |
| 137 | Buchholz | 116 | 336 % | 2025 |
| 138 | Breesen | 475 | 330 % | 2024 |
| 139 | Südmüritz | 792 | 330 % | 2025 |
| 140 | Zislow | 181 | 330 % | 2025 |
| 141 | Grapzow | 333 | 320 % | 2024 |
| 142 | Neverin | 1.008 | 320 % | 2024 |
| 143 | Wustrow | 750 | 320 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Priborn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Priborn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Priborn bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Priborn hoch?
Mit 340 % liegt Priborn auf Platz 540 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 25 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Priborn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 340 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 330 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Priborn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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