Stuer

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17209 242 Einwohner
Grundsteuer A 255 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 351 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +51 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071143

Grundsteuer für Stuer berechnen
Auf einen Blick

So steht Stuer im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 351 % liegt Stuer auf Platz 512 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Stuer liegt 44 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Stuer den 129.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 351 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für Stuer

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stuer 351 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 44 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,60 € im Jahr bzw. 52,65 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 351 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 351 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stuer.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stuer

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2025 255 % 351 % +51 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
122 Melz 298 370 % 2025
123 Wulkenzin 1.500 370 % 2024
124 Briggow 309 364 % 2025
125 Sietow 548 360 % 2025
126 Kieve 127 358 % 2025
127 Mölln 506 358 % 2025
128 Eldetal 871 355 % 2025
129 Stuer 242 351 % 2025
130 Alt Schwerin 537 350 % 2024
131 Altenhof 315 350 % 2025
132 Grischow 236 350 % 2024
133 Kletzin 651 350 % 2024
134 Schönfeld 342 350 % 2024
135 Trollenhagen 917 350 % 2024
136 Priborn 352 340 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stuer

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stuer?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stuer bei 351 %, für die Grundsteuer A bei 255 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stuer hoch?

Mit 351 % liegt Stuer auf Platz 512 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stuer den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 351 % gestiegen (+51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stuer?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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