Grundsteuer-Hebesatz Buchholz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Buchholz (Mecklenburgische Seenplatte) in Mecklenburg-Vorpommern.
Buchholz
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071020
So steht Buchholz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 336 % liegt Buchholz auf Platz 547 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Buchholz liegt 59 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Buchholz den 137.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 336 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %).
Rechenbeispiel für Buchholz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Buchholz 336 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 59 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 201,60 € im Jahr bzw. 50,40 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 336 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 336 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Buchholz.
Hebesatz-Entwicklung in Buchholz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 307 % | 396 % | 0 % |
| 2025 | 210 % | 336 % | -60 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 130 | Alt Schwerin | 537 | 350 % | 2024 |
| 131 | Altenhof | 315 | 350 % | 2025 |
| 132 | Grischow | 236 | 350 % | 2024 |
| 133 | Kletzin | 651 | 350 % | 2024 |
| 134 | Schönfeld | 342 | 350 % | 2024 |
| 135 | Trollenhagen | 917 | 350 % | 2024 |
| 136 | Priborn | 352 | 340 % | 2025 |
| 137 | Buchholz | 116 | 336 % | 2025 |
| 138 | Breesen | 475 | 330 % | 2024 |
| 139 | Südmüritz | 792 | 330 % | 2025 |
| 140 | Zislow | 181 | 330 % | 2025 |
| 141 | Grapzow | 333 | 320 % | 2024 |
| 142 | Neverin | 1.008 | 320 % | 2024 |
| 143 | Wustrow | 750 | 320 % | 2025 |
| 144 | Gotthun | 309 | 312 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Buchholz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Buchholz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Buchholz bei 336 %, für die Grundsteuer A bei 210 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Buchholz hoch?
Mit 336 % liegt Buchholz auf Platz 547 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 24 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Buchholz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 396 % auf 336 % gesunken (-60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 396 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Buchholz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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