Grundsteuer-Hebesatz Mönkebude
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mönkebude (Vorpommern-Greifswald) in Mecklenburg-Vorpommern.
Mönkebude
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13075093
So steht Mönkebude im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 330 % liegt Mönkebude auf Platz 554 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Mönkebude liegt 65 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Von den 138 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald hat Mönkebude den 124.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 416 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 330 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Mönkebude
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mönkebude 330 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 65 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 198,00 € im Jahr bzw. 49,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 330 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 330 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mönkebude.
Hebesatz-Entwicklung in Mönkebude
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 360 % | 420 % | +10 % |
| 2025 | 270 % | 330 % | -90 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Greifswald
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 118 | Kemnitz | 1.164 | 350 % | 2025 |
| 119 | Korswandt | 567 | 350 % | 2025 |
| 120 | Kröslin | 1.715 | 350 % | 2025 |
| 121 | Garz | 243 | 340 % | 2025 |
| 122 | Zirchow | 617 | 340 % | 2025 |
| 123 | Rankwitz | 523 | 334 % | 2025 |
| 124 | Butzow | 417 | 330 % | 2025 |
| 125 | Mönkebude | 737 | 330 % | 2025 |
| 126 | Sassen-Trantow | 810 | 330 % | 2025 |
| 127 | Rothemühl | 274 | 328 % | 2025 |
| 128 | Koserow, Ostseebad | 1.522 | 320 % | 2025 |
| 129 | Vogelsang-Warsin | 375 | 320 % | 2025 |
| 130 | Loddin, Seebad | 864 | 310 % | 2025 |
| 131 | Lubmin, Seebad | 2.259 | 307 % | 2025 |
| 132 | Sauzin | 392 | 301 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (138 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mönkebude
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mönkebude?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mönkebude bei 330 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mönkebude hoch?
Mit 330 % liegt Mönkebude auf Platz 554 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 22 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mönkebude den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 330 % gesunken (-80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mönkebude?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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