Lüssow

MV
Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Rostock PLZ 18276 979 Einwohner
Grundsteuer A 249 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 319 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -51 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072069

Grundsteuer für Lüssow berechnen
Auf einen Blick

So steht Lüssow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 319 % liegt Lüssow auf Platz 586 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lüssow liegt 76 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Landkreis Rostock

Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Lüssow den 60.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 319 % gesunken (-51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Lüssow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüssow 319 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 76 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 191,40 € im Jahr bzw. 47,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 319 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 319 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüssow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lüssow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 370 % 0 %
2025 249 % 319 % -51 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Landkreis Rostock

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
53 Dalkendorf 267 329 % 2025
54 Behren-Lübchin 951 327 % 2025
55 Jürgenshagen 1.128 327 % 2025
56 Roggentin 2.706 327 % 2025
57 Walkendorf 915 326 % 2025
58 Baumgarten 805 325 % 2025
59 Prebberede 735 322 % 2025
60 Lüssow 979 319 % 2025
61 Sarmstorf 499 313 % 2025
62 Sanitz 6.494 310 % 2025
63 Thelkow 492 310 % 2025
64 Dahmen 422 309 % 2025
65 Wardow 1.332 302 % 2025
66 Admannshagen-Bargeshagen 2.899 300 % 2025
67 Carinerland 1.290 300 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lüssow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüssow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüssow bei 319 %, für die Grundsteuer A bei 249 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lüssow hoch?

Mit 319 % liegt Lüssow auf Platz 586 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lüssow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 319 % gesunken (-51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüssow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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