Grundsteuer-Hebesatz Lüssow
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lüssow (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern.
Lüssow
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072069
So steht Lüssow im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 319 % liegt Lüssow auf Platz 586 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lüssow liegt 76 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Landkreis Rostock
Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Lüssow den 60.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 319 % gesunken (-51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Lüssow
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüssow 319 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 76 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 191,40 € im Jahr bzw. 47,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 319 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 319 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüssow.
Hebesatz-Entwicklung in Lüssow
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | 249 % | 319 % | -51 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 53 | Dalkendorf | 267 | 329 % | 2025 |
| 54 | Behren-Lübchin | 951 | 327 % | 2025 |
| 55 | Jürgenshagen | 1.128 | 327 % | 2025 |
| 56 | Roggentin | 2.706 | 327 % | 2025 |
| 57 | Walkendorf | 915 | 326 % | 2025 |
| 58 | Baumgarten | 805 | 325 % | 2025 |
| 59 | Prebberede | 735 | 322 % | 2025 |
| 60 | Lüssow | 979 | 319 % | 2025 |
| 61 | Sarmstorf | 499 | 313 % | 2025 |
| 62 | Sanitz | 6.494 | 310 % | 2025 |
| 63 | Thelkow | 492 | 310 % | 2025 |
| 64 | Dahmen | 422 | 309 % | 2025 |
| 65 | Wardow | 1.332 | 302 % | 2025 |
| 66 | Admannshagen-Bargeshagen | 2.899 | 300 % | 2025 |
| 67 | Carinerland | 1.290 | 300 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lüssow
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüssow?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüssow bei 319 %, für die Grundsteuer A bei 249 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lüssow hoch?
Mit 319 % liegt Lüssow auf Platz 586 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lüssow den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 319 % gesunken (-51 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüssow?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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