Grundsteuer-Hebesatz Wardow
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Wardow (Landkreis Rostock) in Mecklenburg-Vorpommern.
Wardow
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13072112
So steht Wardow im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 302 % liegt Wardow auf Platz 602 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Wardow liegt 93 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Landkreis Rostock
Von den 112 Gemeinden im Kreis Landkreis Rostock hat Wardow den 65.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 354 % auf 302 % gesunken (-52 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 354 %).
Rechenbeispiel für Wardow
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wardow 302 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 93 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 181,20 € im Jahr bzw. 45,30 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 302 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 302 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wardow.
Hebesatz-Entwicklung in Wardow
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 248 % | 354 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 248 % | 354 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 248 % | 354 % | 0 % |
| 2025 | 232 % | 302 % | -52 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Landkreis Rostock
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 58 | Baumgarten | 805 | 325 % | 2025 |
| 59 | Prebberede | 735 | 322 % | 2025 |
| 60 | Lüssow | 979 | 319 % | 2025 |
| 61 | Sarmstorf | 499 | 313 % | 2025 |
| 62 | Sanitz | 6.494 | 310 % | 2025 |
| 63 | Thelkow | 492 | 310 % | 2025 |
| 64 | Dahmen | 422 | 309 % | 2025 |
| 65 | Wardow | 1.332 | 302 % | 2025 |
| 66 | Admannshagen-Bargeshagen | 2.899 | 300 % | 2025 |
| 67 | Carinerland | 1.290 | 300 % | 2024 |
| 68 | Stubbendorf | 179 | 300 % | 2025 |
| 69 | Tessin, Blumenstadt | 4.174 | 300 % | 2025 |
| 70 | Altkalen | 786 | 295 % | 2025 |
| 71 | Mistorf | 612 | 295 % | 2025 |
| 72 | Thürkow | 367 | 295 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (112 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Wardow
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wardow?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wardow bei 302 %, für die Grundsteuer A bei 232 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Wardow hoch?
Mit 302 % liegt Wardow auf Platz 602 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 17 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Wardow den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 354 % auf 302 % gesunken (-52 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 354 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wardow?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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