Kalkhorst

MV
Mecklenburg-Vorpommern Nordwestmecklenburg PLZ 23942 1.701 Einwohner
Grundsteuer A 380 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 270 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -134 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074037

Grundsteuer für Kalkhorst berechnen
Auf einen Blick

So steht Kalkhorst im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 270 % liegt Kalkhorst auf Platz 660 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Kalkhorst liegt 125 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg

Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Kalkhorst den 75.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 270 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 404 %).

Rechenbeispiel für Kalkhorst

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kalkhorst 270 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 125 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 162,00 € im Jahr bzw. 40,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 270 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 270 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kalkhorst.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Kalkhorst

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 506 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 561 % 404 % +14 %
2024 (vor der Reform) 561 % 404 % 0 %
2025 380 % 270 % -134 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
68 Hohen Viecheln 724 290 % 2025
69 Krembz 850 290 % 2025
70 Menzendorf 234 286 % 2025
71 Boiensdorf 474 281 % 2025
72 Dragun 726 280 % 2025
73 Kneese 329 275 % 2025
74 Krusenhagen 589 275 % 2025
75 Kalkhorst 1.701 270 % 2025
76 Dassow 3.865 261 % 2025
77 Zierow 745 255 % 2025
78 Utecht 383 240 % 2025
79 Metelsdorf 479 235 % 2025
80 Zurow 1.288 223 % 2025
81 Jesendorf 541 215 % 2025
82 Hohenkirchen 1.008 214 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Kalkhorst

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kalkhorst?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kalkhorst bei 270 %, für die Grundsteuer A bei 380 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Kalkhorst hoch?

Mit 270 % liegt Kalkhorst auf Platz 660 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 8 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Kalkhorst den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 270 % gesunken (-120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 404 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kalkhorst?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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