Grundsteuer-Hebesatz Hohenkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenkirchen (Nordwestmecklenburg) in Mecklenburg-Vorpommern.
Hohenkirchen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074032
So steht Hohenkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 214 % liegt Hohenkirchen auf Platz 705 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Hohenkirchen liegt 181 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Nordwestmecklenburg
Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Hohenkirchen den 82.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 214 % gesunken (-156 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Hohenkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenkirchen 214 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 181 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 128,40 € im Jahr bzw. 32,10 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 214 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 214 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 490 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 490 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 490 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | 409 % | 214 % | -156 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 69 | Krembz | 850 | 290 % | 2025 |
| 70 | Menzendorf | 234 | 286 % | 2025 |
| 71 | Boiensdorf | 474 | 281 % | 2025 |
| 72 | Dragun | 726 | 280 % | 2025 |
| 73 | Kneese | 329 | 275 % | 2025 |
| 74 | Krusenhagen | 589 | 275 % | 2025 |
| 75 | Kalkhorst | 1.701 | 270 % | 2025 |
| 76 | Dassow | 3.865 | 261 % | 2025 |
| 77 | Zierow | 745 | 255 % | 2025 |
| 78 | Utecht | 383 | 240 % | 2025 |
| 79 | Metelsdorf | 479 | 235 % | 2025 |
| 80 | Zurow | 1.288 | 223 % | 2025 |
| 81 | Jesendorf | 541 | 215 % | 2025 |
| 82 | Hohenkirchen | 1.008 | 214 % | 2025 |
| 83 | Boltenhagen, Ostseebad | 2.445 | 187 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenkirchen bei 214 %, für die Grundsteuer A bei 409 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Hohenkirchen hoch?
Mit 214 % liegt Hohenkirchen auf Platz 705 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 214 % gesunken (-156 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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