Lüssow

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18442 901 Einwohner
Grundsteuer A 340 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073054

Grundsteuer für Lüssow berechnen
Auf einen Blick

So steht Lüssow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Lüssow auf Platz 344 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Lüssow liegt 5 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Lüssow den 20.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 400 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Lüssow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lüssow 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 5 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lüssow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Lüssow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 380 % 0 %
2025 340 % 400 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
20 Altenkirchen 866 400 % 2025
21 Bad Sülze 1.649 400 % 2024
22 Bergen auf Rügen 13.394 400 % 2025
23 Dettmannsdorf 1.011 400 % 2024
24 Eixen 664 400 % 2024
25 Grammendorf 497 400 % 2024
26 Gransebieth 503 400 % 2024
27 Lüssow 901 400 % 2025
28 Samtens 2.004 400 % 2024
29 Süderholz 3.913 400 % 2024
30 Ummanz 563 400 % 2024
31 Drechow 200 396 % 2024
32 Pantelitz 884 396 % 2024
33 Wendisch Baggendorf 526 396 % 2024
34 Zarrendorf 1.106 396 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Lüssow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüssow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lüssow bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 340 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Lüssow hoch?

Mit 400 % liegt Lüssow auf Platz 344 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Lüssow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 400 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lüssow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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