Ahrenshagen-Daskow

MV
Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Rügen PLZ 18320 2.126 Einwohner
Grundsteuer A 286 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 387 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +47 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13073001

Grundsteuer für Ahrenshagen-Daskow berechnen
Auf einen Blick

So steht Ahrenshagen-Daskow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 387 % liegt Ahrenshagen-Daskow auf Platz 428 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Ahrenshagen-Daskow liegt 8 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen

Von den 101 Gemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen hat Ahrenshagen-Daskow den 37.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 333 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 387 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Ahrenshagen-Daskow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Ahrenshagen-Daskow 387 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 232,20 € im Jahr bzw. 58,05 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 387 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 387 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Ahrenshagen-Daskow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Ahrenshagen-Daskow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 307 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 307 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 307 % 340 % 0 %
2025 286 % 387 % +47 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vorpommern-Rügen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vorpommern-Rügen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Ummanz 563 400 % 2024
31 Drechow 200 396 % 2024
32 Pantelitz 884 396 % 2024
33 Wendisch Baggendorf 526 396 % 2024
34 Zarrendorf 1.106 396 % 2024
35 Löbnitz 600 394 % 2025
36 Tribsees 2.483 390 % 2024
37 Ahrenshagen-Daskow 2.126 387 % 2025
38 Lohme 466 380 % 2025
39 Putbus 4.488 380 % 2025
40 Ribnitz-Damgarten, Bernsteinstadt 15.297 380 % 2024
41 Velgast 1.462 380 % 2025
42 Parchtitz 725 373 % 2025
43 Sagard 2.381 370 % 2025
44 Barth 8.235 368 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (101 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Ahrenshagen-Daskow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ahrenshagen-Daskow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Ahrenshagen-Daskow bei 387 %, für die Grundsteuer A bei 286 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Ahrenshagen-Daskow hoch?

Mit 387 % liegt Ahrenshagen-Daskow auf Platz 428 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 41 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Ahrenshagen-Daskow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 387 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Ahrenshagen-Daskow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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