Grundsteuer-Hebesatz Weimar (Lahn)
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Weimar (Lahn) (Marburg-Biedenkopf) in Hessen.
Weimar (Lahn)
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06534020
So steht Weimar (Lahn) im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 350 % liegt Weimar (Lahn) auf Platz 279 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Weimar (Lahn) liegt 149 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Von den 22 Gemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf hat Weimar (Lahn) den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 334 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 350 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Weimar (Lahn)
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Weimar (Lahn) 350 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 149 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 210,00 € im Jahr bzw. 52,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 350 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 350 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Weimar (Lahn).
Hebesatz-Entwicklung in Weimar (Lahn)
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | 0 % |
| 2025 | 350 % | 350 % | -70 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wetter (Hessen) | 8.940 | 505 % | 2025 |
| 2 | Marburg | 73.571 | 450 % | 2025 |
| 3 | Lohra | 5.849 | 440 % | 2024 |
| 4 | Kirchhain | 16.297 | 400 % | 2025 |
| 5 | Münchhausen | 3.267 | 400 % | 2025 |
| 6 | Lahntal | 6.988 | 390 % | 2025 |
| 7 | Rauschenberg | 4.454 | 385 % | 2025 |
| 8 | Weimar (Lahn) | 7.288 | 350 % | 2025 |
| 9 | Wohratal | 2.119 | 350 % | 2025 |
| 10 | Fronhausen | 4.084 | 340 % | 2025 |
| 11 | Gladenbach | 12.377 | 340 % | 2025 |
| 12 | Cölbe | 6.566 | 320 % | 2025 |
| 13 | Neustadt (Hessen) | 9.289 | 310 % | 2025 |
| 14 | Amöneburg | 4.951 | 295 % | 2025 |
| 15 | Stadtallendorf | 21.291 | 294 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Weimar (Lahn)
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Weimar (Lahn)?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Weimar (Lahn) bei 350 %, für die Grundsteuer A bei 350 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Weimar (Lahn) hoch?
Mit 350 % liegt Weimar (Lahn) auf Platz 279 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 32 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Weimar (Lahn) den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 350 % gesunken (-70 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Weimar (Lahn)?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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