Neustadt (Hessen)

HE
Hessen Marburg-Biedenkopf PLZ 35279 9.289 Einwohner
Grundsteuer A 280 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 310 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -55 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06534016

Grundsteuer für Neustadt (Hessen) berechnen
Auf einen Blick

So steht Neustadt (Hessen) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 310 % liegt Neustadt (Hessen) auf Platz 340 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Neustadt (Hessen) liegt 189 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Von den 22 Gemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf hat Neustadt (Hessen) den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 334 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 310 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %).

Rechenbeispiel für Neustadt (Hessen)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neustadt (Hessen) 310 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 189 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 186,00 € im Jahr bzw. 46,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 310 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 310 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neustadt (Hessen).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neustadt (Hessen)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 365 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 365 % 0 %
2025 280 % 310 % -55 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Marburg-Biedenkopf

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Lahntal 6.988 390 % 2025
7 Rauschenberg 4.454 385 % 2025
8 Weimar (Lahn) 7.288 350 % 2025
9 Wohratal 2.119 350 % 2025
10 Fronhausen 4.084 340 % 2025
11 Gladenbach 12.377 340 % 2025
12 Cölbe 6.566 320 % 2025
13 Neustadt (Hessen) 9.289 310 % 2025
14 Amöneburg 4.951 295 % 2025
15 Stadtallendorf 21.291 294 % 2025
16 Biedenkopf 12.932 290 % 2025
17 Angelburg 3.392 274 % 2025
18 Steffenberg 3.797 265 % 2025
19 Breidenbach 6.737 260 % 2025
20 Bad Endbach 7.900 247 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neustadt (Hessen)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neustadt (Hessen)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neustadt (Hessen) bei 310 %, für die Grundsteuer A bei 280 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Neustadt (Hessen) hoch?

Mit 310 % liegt Neustadt (Hessen) auf Platz 340 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neustadt (Hessen) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 310 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neustadt (Hessen)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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