Wetter (Hessen)

HE
Hessen Marburg-Biedenkopf PLZ 35083 8.940 Einwohner
Grundsteuer A 860 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 505 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -125 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06534021

Grundsteuer für Wetter (Hessen) berechnen
Auf einen Blick

So steht Wetter (Hessen) im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 505 % liegt Wetter (Hessen) auf Platz 155 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Wetter (Hessen) liegt 6 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Von den 22 Gemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf hat Wetter (Hessen) den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 334 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 515 % auf 505 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 630 %).

Rechenbeispiel für Wetter (Hessen)

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wetter (Hessen) 505 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 6 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 303,00 € im Jahr bzw. 75,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 505 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 505 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wetter (Hessen).

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wetter (Hessen)

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 480 % 515 % –
2023 (vor der Reform) 480 % 515 % 0 %
2024 (vor der Reform) 595 % 630 % +115 %
2025 860 % 505 % -125 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Marburg-Biedenkopf

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Marburg-Biedenkopf

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Wetter (Hessen) 8.940 505 % 2025
2 Marburg 73.571 450 % 2025
3 Lohra 5.849 440 % 2024
4 Kirchhain 16.297 400 % 2025
5 Münchhausen 3.267 400 % 2025
6 Lahntal 6.988 390 % 2025
7 Rauschenberg 4.454 385 % 2025
8 Weimar (Lahn) 7.288 350 % 2025
9 Wohratal 2.119 350 % 2025
10 Fronhausen 4.084 340 % 2025
11 Gladenbach 12.377 340 % 2025
12 Cölbe 6.566 320 % 2025
13 Neustadt (Hessen) 9.289 310 % 2025
14 Amöneburg 4.951 295 % 2025
15 Stadtallendorf 21.291 294 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (22 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wetter (Hessen)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wetter (Hessen)?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wetter (Hessen) bei 505 %, für die Grundsteuer A bei 860 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wetter (Hessen) hoch?

Mit 505 % liegt Wetter (Hessen) auf Platz 155 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 63 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wetter (Hessen) den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 515 % auf 505 % gesunken (-10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 630 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wetter (Hessen)?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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