Linden

HE
Hessen Gießen PLZ 35440 13.232 Einwohner
Grundsteuer A 332 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 365 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06531012

Grundsteuer für Linden berechnen
Auf einen Blick

So steht Linden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 365 % liegt Linden auf Platz 256 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Linden liegt 134 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Gießen

Von den 18 Gemeinden im Kreis Gießen hat Linden den 16.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 457 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Linden unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Linden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Linden 365 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 134 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 219,00 € im Jahr bzw. 54,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 365 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 365 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Linden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Linden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 332 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 332 % 365 % 0 %
2024 (vor der Reform) 332 % 365 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Gießen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Gießen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
4 Biebertal 9.842 590 % 2025
5 Staufenberg 8.219 500 % 2024
6 Hungen 12.752 490 % 2025
7 Fernwald 7.160 470 % 2024
8 Lich 14.193 470 % 2024
9 Lollar 10.170 420 % 2025
10 Wettenberg 11.935 420 % 2024
11 Heuchelheim a. d. Lahn 7.811 400 % 2024
12 Langgöns 11.018 395 % 2025
13 Reiskirchen 10.307 390 % 2025
14 Laubach 9.680 380 % 2025
15 Grünberg 13.627 370 % 2025
16 Linden 13.232 365 % 2024
17 Buseck 12.550 357 % 2025
18 Pohlheim 17.517 282 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (18 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Linden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Linden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Linden bei 365 %, für die Grundsteuer A bei 332 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Linden hoch?

Mit 365 % liegt Linden auf Platz 256 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 36 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Linden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Linden unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Linden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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