Knüllwald

HE
Hessen Schwalm-Eder-Kreis PLZ 34593 4.419 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 260 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -220 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634011

Grundsteuer für Knüllwald berechnen
Auf einen Blick

So steht Knüllwald im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 260 % liegt Knüllwald auf Platz 383 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Knüllwald liegt 239 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Knüllwald den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 260 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Knüllwald

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Knüllwald 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 239 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Knüllwald.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Knüllwald

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 480 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 480 % 480 % 0 %
2025 – 260 % -220 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
13 Schwarzenborn 1.088 315 % 2025
14 Malsfeld 3.705 300 % 2025
15 Neuental 3.019 285 % 2025
16 Edermünde 7.384 275 % 2025
17 Borken (Hessen) 12.232 270 % 2025
18 Gudensberg 9.873 270 % 2025
19 Schrecksbach 2.921 270 % 2025
20 Schwalmstadt, Konfirmationsstadt 18.482 270 % 2025
21 Knüllwald 4.419 260 % 2025
22 Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt 14.503 240 % 2025
23 Gilserberg 2.834 233 % 2025
24 Guxhagen 5.279 225 % 2025
25 Ottrau 2.201 220 % 2025
26 Frielendorf, Marktflecken 7.081 180 % 2025
27 Wabern 7.317 160 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Knüllwald

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Knüllwald?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Knüllwald bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Knüllwald hoch?

Mit 260 % liegt Knüllwald auf Platz 383 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Knüllwald den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 260 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Knüllwald?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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