Grundsteuer-Hebesatz Knüllwald
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Knüllwald (Schwalm-Eder-Kreis) in Hessen.
Knüllwald
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634011
So steht Knüllwald im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 260 % liegt Knüllwald auf Platz 383 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Knüllwald liegt 239 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis
Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Knüllwald den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 260 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Knüllwald
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Knüllwald 260 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 239 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 156,00 € im Jahr bzw. 39,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 260 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 260 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Knüllwald.
Hebesatz-Entwicklung in Knüllwald
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 480 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 480 % | 480 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 480 % | 480 % | 0 % |
| 2025 | – | 260 % | -220 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Schwarzenborn | 1.088 | 315 % | 2025 |
| 14 | Malsfeld | 3.705 | 300 % | 2025 |
| 15 | Neuental | 3.019 | 285 % | 2025 |
| 16 | Edermünde | 7.384 | 275 % | 2025 |
| 17 | Borken (Hessen) | 12.232 | 270 % | 2025 |
| 18 | Gudensberg | 9.873 | 270 % | 2025 |
| 19 | Schrecksbach | 2.921 | 270 % | 2025 |
| 20 | Schwalmstadt, Konfirmationsstadt | 18.482 | 270 % | 2025 |
| 21 | Knüllwald | 4.419 | 260 % | 2025 |
| 22 | Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt | 14.503 | 240 % | 2025 |
| 23 | Gilserberg | 2.834 | 233 % | 2025 |
| 24 | Guxhagen | 5.279 | 225 % | 2025 |
| 25 | Ottrau | 2.201 | 220 % | 2025 |
| 26 | Frielendorf, Marktflecken | 7.081 | 180 % | 2025 |
| 27 | Wabern | 7.317 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Knüllwald
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Knüllwald?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Knüllwald bei 260 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Knüllwald hoch?
Mit 260 % liegt Knüllwald auf Platz 383 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 9 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Knüllwald den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 260 % gesunken (-220 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Knüllwald?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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