Grundsteuer-Hebesatz Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt (Schwalm-Eder-Kreis) in Hessen.
Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06634005
So steht Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 240 % liegt Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt auf Platz 394 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt liegt 259 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis
Von den 27 Gemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis hat Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt den 22.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 312 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 240 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt 240 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 259 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 144,00 € im Jahr bzw. 36,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 240 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 240 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt.
Hebesatz-Entwicklung in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 320 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 320 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 320 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 300 % | 240 % | -160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schwalm-Eder-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 13 | Schwarzenborn | 1.088 | 315 % | 2025 |
| 14 | Malsfeld | 3.705 | 300 % | 2025 |
| 15 | Neuental | 3.019 | 285 % | 2025 |
| 16 | Edermünde | 7.384 | 275 % | 2025 |
| 17 | Borken (Hessen) | 12.232 | 270 % | 2025 |
| 18 | Gudensberg | 9.873 | 270 % | 2025 |
| 19 | Schrecksbach | 2.921 | 270 % | 2025 |
| 20 | Schwalmstadt, Konfirmationsstadt | 18.482 | 270 % | 2025 |
| 21 | Knüllwald | 4.419 | 260 % | 2025 |
| 22 | Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt | 14.503 | 240 % | 2025 |
| 23 | Gilserberg | 2.834 | 233 % | 2025 |
| 24 | Guxhagen | 5.279 | 225 % | 2025 |
| 25 | Ottrau | 2.201 | 220 % | 2025 |
| 26 | Frielendorf, Marktflecken | 7.081 | 180 % | 2025 |
| 27 | Wabern | 7.317 | 160 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (27 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt bei 240 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt hoch?
Mit 240 % liegt Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt auf Platz 394 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 6 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 240 % gesunken (-160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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