Grundsteuer-Hebesatz Herborn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Herborn (Lahn-Dill-Kreis) in Hessen.
Herborn
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06532012
So steht Herborn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 319 % liegt Herborn auf Platz 336 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Herborn liegt 180 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis
Von den 23 Gemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis hat Herborn den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 413 % auf 319 % gesunken (-94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 413 %).
Rechenbeispiel für Herborn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Herborn 319 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 180 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 191,40 € im Jahr bzw. 47,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 319 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 319 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Herborn.
Hebesatz-Entwicklung in Herborn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 352 % | 413 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 352 % | 413 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 352 % | 413 % | 0 % |
| 2025 | 111 % | 319 % | -94 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Lahnau | 8.131 | 365 % | 2024 |
| 7 | Braunfels | 11.148 | 360 % | 2025 |
| 8 | Dillenburg, Oranienstadt | 22.895 | 360 % | 2025 |
| 9 | Schöffengrund | 6.573 | 350 % | 2025 |
| 10 | Bischoffen | 3.093 | 320 % | 2025 |
| 11 | Dietzhölztal | 5.251 | 320 % | 2025 |
| 12 | Solms | 13.567 | 320 % | 2025 |
| 13 | Herborn | 20.276 | 319 % | 2025 |
| 14 | Ehringshausen | 9.271 | 295 % | 2025 |
| 15 | Waldsolms | 4.663 | 290 % | 2025 |
| 16 | Eschenburg | 9.709 | 275 % | 2025 |
| 17 | Hohenahr | 4.944 | 265 % | 2025 |
| 18 | Leun | 5.712 | 262 % | 2025 |
| 19 | Haiger | 18.865 | 255 % | 2025 |
| 20 | Mittenaar | 4.623 | 250 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Herborn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Herborn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Herborn bei 319 %, für die Grundsteuer A bei 111 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Herborn hoch?
Mit 319 % liegt Herborn auf Platz 336 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Herborn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 413 % auf 319 % gesunken (-94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 413 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Herborn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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