Herborn

HE
Hessen Lahn-Dill-Kreis PLZ 35745 20.276 Einwohner
Grundsteuer A 111 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 319 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -94 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell

Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰  |  Nichtwohnen: 1,00 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06532012

Grundsteuer für Herborn berechnen
Auf einen Blick

So steht Herborn im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 319 % liegt Herborn auf Platz 336 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Herborn liegt 180 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Von den 23 Gemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis hat Herborn den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 344 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 413 % auf 319 % gesunken (-94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 413 %).

Rechenbeispiel für Herborn

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Herborn 319 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 180 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 191,40 € im Jahr bzw. 47,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 319 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 319 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Herborn.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Herborn

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 352 % 413 % –
2023 (vor der Reform) 352 % 413 % 0 %
2024 (vor der Reform) 352 % 413 % 0 %
2025 111 % 319 % -94 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Lahn-Dill-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
6 Lahnau 8.131 365 % 2024
7 Braunfels 11.148 360 % 2025
8 Dillenburg, Oranienstadt 22.895 360 % 2025
9 Schöffengrund 6.573 350 % 2025
10 Bischoffen 3.093 320 % 2025
11 Dietzhölztal 5.251 320 % 2025
12 Solms 13.567 320 % 2025
13 Herborn 20.276 319 % 2025
14 Ehringshausen 9.271 295 % 2025
15 Waldsolms 4.663 290 % 2025
16 Eschenburg 9.709 275 % 2025
17 Hohenahr 4.944 265 % 2025
18 Leun 5.712 262 % 2025
19 Haiger 18.865 255 % 2025
20 Mittenaar 4.623 250 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Herborn

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Herborn?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Herborn bei 319 %, für die Grundsteuer A bei 111 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Herborn hoch?

Mit 319 % liegt Herborn auf Platz 336 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Herborn den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 413 % auf 319 % gesunken (-94 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 413 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Herborn?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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