Uckerland

BB
Brandenburg Uckermark PLZ 17337 2.360 Einwohner
Grundsteuer A 275 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 375 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12073579

Grundsteuer für Uckerland berechnen
Auf einen Blick

So steht Uckerland im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 375 % liegt Uckerland auf Platz 199 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Uckerland liegt 17 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Uckermark

Von den 30 Gemeinden im Kreis Uckermark hat Uckerland den 23.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 395 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Uckerland unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Uckerland

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Uckerland 375 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 17 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 225,00 € im Jahr bzw. 56,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 375 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 375 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Uckerland.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Uckerland

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 275 % 375 % –
2023 (vor der Reform) 275 % 375 % 0 %
2024 (vor der Reform) 275 % 375 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Uckermark

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Uckermark

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
16 Pinnow 890 400 % 2025
17 Lychen 3.147 393 % 2024
18 Grünow 953 390 % 2024
19 Schönfeld 529 390 % 2024
20 Tantow 736 390 % 2024
21 Gramzow 1.691 380 % 2024
22 Uckerfelde 947 380 % 2024
23 Uckerland 2.360 375 % 2024
24 Oberuckersee 1.576 370 % 2024
25 Temmen-Ringenwalde 477 370 % 2025
26 Templin 15.532 355 % 2025
27 Carmzow-Wallmow 565 350 % 2024
28 Gerswalde 1.431 340 % 2025
29 Nordwestuckermark 4.036 320 % 2025
30 Schenkenberg 616 300 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Uckerland

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Uckerland?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Uckerland bei 375 %, für die Grundsteuer A bei 275 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Uckerland hoch?

Mit 375 % liegt Uckerland auf Platz 199 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 51 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Uckerland den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Uckerland unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Uckerland?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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