Pinnow

BB
Brandenburg Uckermark PLZ 16278 890 Einwohner
Grundsteuer A 315 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 400 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12073440

Grundsteuer für Pinnow berechnen
Auf einen Blick

So steht Pinnow im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 400 % liegt Pinnow auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Pinnow liegt 42 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Uckermark

Von den 30 Gemeinden im Kreis Uckermark hat Pinnow den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 395 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 400 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %).

Rechenbeispiel für Pinnow

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Pinnow 400 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 240,00 € im Jahr bzw. 60,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 400 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 400 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Pinnow.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Pinnow

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 315 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 315 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 315 % 380 % 0 %
2025 – 400 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Uckermark

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Uckermark

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
9 Zichow 470 410 % 2024
10 Casekow 1.733 405 % 2024
11 Flieth-Stegelitz 500 405 % 2024
12 Mittenwalde 364 405 % 2024
13 Randowtal 831 405 % 2024
14 Angermünde 14.015 400 % 2024
15 Göritz 790 400 % 2024
16 Pinnow 890 400 % 2025
17 Lychen 3.147 393 % 2024
18 Grünow 953 390 % 2024
19 Schönfeld 529 390 % 2024
20 Tantow 736 390 % 2024
21 Gramzow 1.691 380 % 2024
22 Uckerfelde 947 380 % 2024
23 Uckerland 2.360 375 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (30 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Pinnow

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Pinnow?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Pinnow bei 400 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Pinnow hoch?

Mit 400 % liegt Pinnow auf Platz 117 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Pinnow den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 380 % auf 400 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 380 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Pinnow?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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