Grundsteuer-Hebesatz Storbeck-Frankendorf
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Storbeck-Frankendorf (Ostprignitz-Ruppin) in Brandenburg.
Storbeck-Frankendorf
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12068413
So steht Storbeck-Frankendorf im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 345 % liegt Storbeck-Frankendorf auf Platz 246 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Storbeck-Frankendorf liegt 13 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Von den 23 Gemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin hat Storbeck-Frankendorf den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 388 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Storbeck-Frankendorf unverändert geblieben.
Rechenbeispiel für Storbeck-Frankendorf
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Storbeck-Frankendorf 345 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 13 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 207,00 € im Jahr bzw. 51,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 345 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 345 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Storbeck-Frankendorf.
Hebesatz-Entwicklung in Storbeck-Frankendorf
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 230 % | 345 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 230 % | 345 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 230 % | 345 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostprignitz-Ruppin
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 9 | Walsleben | 794 | 410 % | 2024 |
| 10 | Dabergotz | 659 | 405 % | 2024 |
| 11 | Breddin | 865 | 402 % | 2025 |
| 12 | Sieversdorf-Hohenofen | 664 | 397 % | 2025 |
| 13 | Fehrbellin | 8.946 | 385 % | 2024 |
| 14 | Herzberg (Mark) | 650 | 372 % | 2025 |
| 15 | Rheinsberg | 7.663 | 370 % | 2025 |
| 16 | Dreetz | 1.112 | 348 % | 2025 |
| 17 | Märkisch Linden | 1.201 | 345 % | 2024 |
| 18 | Storbeck-Frankendorf | 485 | 345 % | 2024 |
| 19 | Temnitztal | 1.487 | 345 % | 2024 |
| 20 | Zernitz-Lohm | 875 | 331 % | 2025 |
| 21 | Stüdenitz-Schönermark | 594 | 325 % | 2025 |
| 22 | Vielitzsee | 463 | 250 % | 2025 |
| 23 | Rüthnick | 454 | 240 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (23 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Storbeck-Frankendorf
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Storbeck-Frankendorf?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Storbeck-Frankendorf bei 345 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Storbeck-Frankendorf hoch?
Mit 345 % liegt Storbeck-Frankendorf auf Platz 246 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Storbeck-Frankendorf den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B in Storbeck-Frankendorf unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Storbeck-Frankendorf?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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