Grundsteuer-Hebesatz Schraden
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Schraden (Elbe-Elster) in Brandenburg.
Schraden
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12062464
So steht Schraden im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 380 % liegt Schraden auf Platz 179 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Schraden liegt 22 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Elbe-Elster
Von den 33 Gemeinden im Kreis Elbe-Elster hat Schraden den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 380 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).
Rechenbeispiel für Schraden
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schraden 380 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 22 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 228,00 € im Jahr bzw. 57,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 380 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 380 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schraden.
Hebesatz-Entwicklung in Schraden
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 290 % | 370 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 290 % | 370 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 290 % | 370 % | 0 % |
| 2025 | 270 % | 380 % | +10 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Elbe-Elster
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 19 | Rückersdorf | 1.346 | 387 % | 2024 |
| 20 | Heideland | 461 | 385 % | 2024 |
| 21 | Plessa | 2.472 | 385 % | 2024 |
| 22 | Schilda | 422 | 385 % | 2024 |
| 23 | Sonnewalde | 3.110 | 383 % | 2024 |
| 24 | Hohenleipisch | 1.728 | 380 % | 2025 |
| 25 | Sallgast | 1.413 | 380 % | 2024 |
| 26 | Schraden | 516 | 380 % | 2025 |
| 27 | Großthiemig | 965 | 375 % | 2024 |
| 28 | Tröbitz | 610 | 375 % | 2024 |
| 29 | Röderland | 3.571 | 350 % | 2024 |
| 30 | Schönborn | 1.460 | 350 % | 2024 |
| 31 | Gorden-Staupitz | 904 | 320 % | 2025 |
| 32 | Gröden | 1.316 | 300 % | 2024 |
| 33 | Hirschfeld | 1.155 | 300 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Schraden
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schraden?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schraden bei 380 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Schraden hoch?
Mit 380 % liegt Schraden auf Platz 179 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Schraden den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 380 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schraden?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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