Massen-Niederlausitz

BB
Brandenburg Elbe-Elster PLZ 03238 1.883 Einwohner
Grundsteuer A 230 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 470 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +120 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12062333

Grundsteuer für Massen-Niederlausitz berechnen
Auf einen Blick

So steht Massen-Niederlausitz im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 470 % liegt Massen-Niederlausitz auf Platz 32 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Massen-Niederlausitz liegt 112 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Elbe-Elster

Von den 33 Gemeinden im Kreis Elbe-Elster hat Massen-Niederlausitz den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 470 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Massen-Niederlausitz

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Massen-Niederlausitz 470 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 112 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 282,00 € im Jahr bzw. 70,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 470 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 470 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Massen-Niederlausitz.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Massen-Niederlausitz

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 230 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 230 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 230 % 350 % 0 %
2025 – 470 % +120 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Elbe-Elster

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Elbe-Elster

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Elsterwerda 7.592 580 % 2025
2 Bad Liebenwerda 8.835 520 % 2025
3 Doberlug-Kirchhain 8.117 510 % 2025
4 Hohenbucko 613 495 % 2025
5 Crinitz 1.137 490 % 2025
6 Schlieben 2.309 475 % 2025
7 Falkenberg/Elster 6.036 470 % 2025
8 Massen-Niederlausitz 1.883 470 % 2025
9 Kremitzaue 782 460 % 2025
10 Mühlberg/Elbe 3.253 430 % 2025
11 Schönewalde 2.827 423 % 2025
12 Lichterfeld-Schacksdorf 913 420 % 2025
13 Fichtwald 587 410 % 2025
14 Herzberg (Elster) 8.753 410 % 2024
15 Lebusa 785 405 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Massen-Niederlausitz

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Massen-Niederlausitz?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Massen-Niederlausitz bei 470 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Massen-Niederlausitz hoch?

Mit 470 % liegt Massen-Niederlausitz auf Platz 32 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Massen-Niederlausitz den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 470 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Massen-Niederlausitz?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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