Grundsteuer-Hebesatz Massen-Niederlausitz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Massen-Niederlausitz (Elbe-Elster) in Brandenburg.
Massen-Niederlausitz
BBBerechnungsmodell in Brandenburg: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 12062333
So steht Massen-Niederlausitz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 470 % liegt Massen-Niederlausitz auf Platz 32 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Brandenburg liegt bei 358 %, Massen-Niederlausitz liegt 112 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Elbe-Elster
Von den 33 Gemeinden im Kreis Elbe-Elster hat Massen-Niederlausitz den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 412 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 470 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Massen-Niederlausitz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Massen-Niederlausitz 470 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 358 €, also 112 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 282,00 € im Jahr bzw. 70,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 470 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 470 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Massen-Niederlausitz.
Hebesatz-Entwicklung in Massen-Niederlausitz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 230 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 230 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 230 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | – | 470 % | +120 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Elbe-Elster
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Elsterwerda | 7.592 | 580 % | 2025 |
| 2 | Bad Liebenwerda | 8.835 | 520 % | 2025 |
| 3 | Doberlug-Kirchhain | 8.117 | 510 % | 2025 |
| 4 | Hohenbucko | 613 | 495 % | 2025 |
| 5 | Crinitz | 1.137 | 490 % | 2025 |
| 6 | Schlieben | 2.309 | 475 % | 2025 |
| 7 | Falkenberg/Elster | 6.036 | 470 % | 2025 |
| 8 | Massen-Niederlausitz | 1.883 | 470 % | 2025 |
| 9 | Kremitzaue | 782 | 460 % | 2025 |
| 10 | Mühlberg/Elbe | 3.253 | 430 % | 2025 |
| 11 | Schönewalde | 2.827 | 423 % | 2025 |
| 12 | Lichterfeld-Schacksdorf | 913 | 420 % | 2025 |
| 13 | Fichtwald | 587 | 410 % | 2025 |
| 14 | Herzberg (Elster) | 8.753 | 410 % | 2024 |
| 15 | Lebusa | 785 | 405 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Massen-Niederlausitz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Massen-Niederlausitz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Massen-Niederlausitz bei 470 %, für die Grundsteuer A bei 230 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Massen-Niederlausitz hoch?
Mit 470 % liegt Massen-Niederlausitz auf Platz 32 von 413 Gemeinden in Brandenburg (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Massen-Niederlausitz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 470 % gestiegen (+120 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Massen-Niederlausitz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Brandenburg gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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